CEGLA Medizintechnik ist gefragt wie nie zuvor

Spezialist entwickelt Produkte und Hilfsmittel für Atemwegserkrankungen

Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Montabaur ist seit knapp 40 Jahren auf dem Markt und hat in dieser Zeit das Leben von Patienten mit Atemwegserkrankungen um einiges leichter gemacht: Unter anderem mechanische Atemtherapiegeräte und Inhalierhilfen, die gerade in Zeiten von Corona an Bedeutung gewinnen. „Im Zuge der Pandemie, der neusten medizinischen Erkenntnissen und dem Forschungsstand sind wir mit unseren Services und Hilfsmitteln für leichteres Atmen mehr gefragt. Gerade digital haben wir eine hohe Reichweite und die Produkte werden nachgefragt,“ sagt Jens Ebinger, Geschäftsführer.

Die Atemwege sind bekannt als ein Einfallstor von Viren. Es gibt seit Corona Firmen, die mehr denn je deshalb in den Fokus der Betrachtung geraten sind und auch als systemrelevant gelten, denn sie bieten Hilfsmittel für die Unterstützung der Reinigung der Atemwege an.

Als Landtagsabgeordnete hat Jenny Groß in den letzten Monaten digital wie nun wieder direkt mit Menschen, Firmen, Krankenhäusern und Institutionen gesprochen, die ihre Situation schildern in der Pandemie. Somit stand der Austausch im Zeichen der aktuellen Debatte rund um den Umgang mit Corona und die Zukunft. Derzeit ist die Nachfrage nach den Kernprodukten sehr groß, vor allem, weil sämtliche Produkte ausschließlich in Deutschland hergestellt werden. Das gute alte „Made in Germany“ gilt weltweit immer noch. Die Vertriebsstrukturen im Familienunternehmen sind in den letzten Jahren angepasst und zukunftsfähig aufgestellt worden.

Seit 2017 ist Jens Ebinger Geschäftsführer, seine Frau Andrea Ebinger bereits seit 2008. Sie ist auch die Tochter von Ruth Cegla, die bereits 1982 mit ihrer Idee, Patienten das Atmen zu erleichtern, eine erfolgreiche Vertriebsorganisation aufbaute. Medizinische Beratung erhält sie von ihrem Mann, Prof. Dr. med Ulrich Cegla. Unter anderem erfand der Pneumologe mehrere atemtherapeutische Hilfsmittel auf physikalischer Basis.

Jens Ebinger und Jenny Groß MdL tauschten sich auch intensiv über Asthma bei Kindern aus und welche Schwierigkeiten sowie Fragen bei Schulen wie Kindertagesstätten gegenwärtig sind. „Asthma und Diabetes sowie Allergien sind die Krankheiten, die oftmals bei Lehrern und Erziehern genannt werden, wenn es um gesundheitliche Einschränkungen geht. Angst, etwas falsch zu machen und mangelnde Schulung im Notfall sind nicht selten. Daher ist der Retter in der Not, den Sie mit Ihrem Unternehmen herstellen, für alle eine echte Hilfe,“ sagte Jenny Groß, die als erfahrene Lehrerin selbst medizinische Notfälle erlebt hat. „Wir stehen im engen Kontakt mit Kinderärzten, Kindertagesstätten und teils auch mit Schulen. Es stimmt, oft ist die Sorge etwas falsch zu machen dominierend. Wir hoffen, dass wir weiter mit unserem Notfall-Set in Asthmasituationen dazu beitragen können, dass schnell und unkompliziert geholfen werden kann,“ so Jens Ebinger.

Der Geschäftsführer Herr Ebinger freute sich über den Besuch von Jenny Groß und den persönlichen Austausch. Er schilderte auch, wo die Probleme in der Digitalisierung im Unternehmen sind und betonte, dass es dringend notwendig sei, hier mit dem Breitbandausbau in der VG Montabaur weiter voranzugehen. „Wir sind als Unternehmen darauf angewiesen, dass wir unsere Pläne und unsere Angebote mit ausreichender Datenversorgung versenden können,“ betont Jens Ebinger und fand in seiner Gesprächspartnerin Jenny Groß eine Befürworterin, denn hier liege die Gegenwart und Zukunft im ländlichen Raum.

Seit der Pandemie hat sich das rund 20-köpfige Team am Horresser Berg kaum eine Pause gegeben, dies wird sich auch nicht ändern, weil Cegla- Medizintechnik kurz vor der Präsentation eines weiteren Produktes steht: Natürlich wollte Herr Ebinger noch nicht alles verraten, doch vorab ließ er sich von der Politikerin entlocken: Es handelt sich um ein Lifestyle-Gerät, das zur Prävention und Stärkung der Lunge eingesetzt werden kann.

Jenny Groß MdL bedankte sich für den innovativen und spannenden Austausch und war erfreut, dass CEGLA Medizintechnik ein weiteres Westerwälder Beispiel für einen „Hidden Champion“ der Region ist.