Jenny Groß MdL: #nahdran im Haus der Jugend

Buntes und arbeitsames Treiben, Kinderlachen und glückliche Gesichter, sowohl bei den Betreuern, Künstlern als auch bei allen Kindern und Jugendlichen, die dort nicht nur zu Besuch sind, sondern das „Haus der Jugend“ als ihr zweites Zuhause ansehen und dort gerne ihre Zeit verbringen. Dieses Bild zeigte sich jüngst, als die Landtagsabgeordnete Jenny Groß zu Gast im Montabaurer Haus der Jugend war und sich mit Ivan Sudac, dem Leiter, und seinen Mitarbeitern unterhielt. „Wir sind froh, dass der Andrang da ist, natürlich alles unter der Einhaltung von den Hygiene-und Abstandsregeln, aber die Kinder freuen sich zumindest zeitweise wieder hierher kommen zu dürfen und Kurse zu belegen. Diese sind deutlich verkleinert worden, dafür aber haben wir viele Kurse mehrfach nun angeboten, damit möglichst viele beispielsweise den Nähkurs besuchen können,“ erklärt der Leiter, Ivan Sudac. Teilweise sind die Kurse für Kinder und Jugendliche bis zum Jahresende ausgebucht, die Eltern besuchen regelmäßig die Homepage und wissen, dass sie aufgrund Corona rasch buchen müssen, um einen Platz für ihr Kind zu erhalten. 

Eine Praktikantin, die gerade ihr Praxissemester im Studium Soziale Arbeit hat, dreht derzeit in der gesamten VG Montabaur ein Video mit Interviews und Orten, sodass punktuell gezeigt werden kann, welche Folgen Corona hat und das in der Verbandsgemeinde viele tolle Ideen entwickelt wurden, um die neue Normalität zu leben. Jenny Groß MdL interessierte sich dafür, wie denn die Jugendlichen, die wöchentlich zu Besuch sind im Haus der Jugend, mit Corona umgingen und welche Themen diese bewegen. Hier wurde klar formuliert, dass das Öffnen der Jugendeinrichtung dringend wieder erfolgen musste, viele Eltern und Jugendliche haben oft angerufen, denn das Treffen mit Gleichaltrigen hat gefehlt. Die Abgeordnete sieht sich in ihrer Forderung an das Land bestätigt, dass jetzt bereits für eine mögliche zweite Welle Konzepte entwickelt werden müssen, damit der soziale Kontakt nicht abbricht und lediglich digital verläuft. „Jetzt müssen die Verantwortlichen von den Einrichtungen mit dem Land in Kontakt treten und konkrete Konzepte entwickeln, die greifen können. Vor allem muss sichergestellt sein, dass diese einheitlich sind und umsetzbar sind, daher ist ein Alleingang des Landes nicht möglich, die Praxis mit der Jugendarbeit vor Ort muss mit an den Tisch,“ fordert Jenny Groß MdL. 

Die jungen Menschen interessieren sich für Zukunftsthemen, ihre Berufe, weniger Politik, aber dennoch gibt es gesellschaftsrelevante Themen, die manch Jungendlichen bewegen. Am Ende schauten sich die Abgeordnete und der Leiter gemeinsam die neu entstandenen Kunstwerke im Außenbereich an und lobten alle, die dort binnen weniger Tage für ein gelingendes Mosaik sorgen und gerne auf eine Pause verzichten, denn sie haben so viel Spaß beim Werkeln. „Ihr macht das toll, viel Freude wünsche ich euch“, beendete Jenny Groß ihren Besuch und dankte für den konstruktiven und kurzweiligen Austausch.