Zu Besuch in der Stadtbibliothek Montabaur

Bücher, DVDs, Brettspiele, Hörspiele, Comics und vieles mehr - dies alles gibt es in der Stadtbibliothek Montabaur, ein herrlicher Ort des multimedialen und klassischen Treffens. „Die klassische Bibliothek ist längst überholt und zu einem Ort des Stöberns und Entdeckens von unterschiedlichen Medien und Rubriken geworden,“ stellt die Abgeordnete Jenny Groß fest und erfreut sich der stets wachsenden Zahl an ausleihbaren Medien wie Büchern. „Im Zuge von Corona ist auch die Auswahl der Lernbücher für Schüler gestiegen, Eltern wie Jugendliche kommen für Basiswissen wie Spezialwissen gerne vorbei und nutzen neben dem Internet auch die Bücher. Auch haben wir neue Rubriken erfasst, wodurch der Besucher nun breiter informiert wird und sich in seiner ausgesuchten Literaturecke verwandte andere Bereiche ansehen kann,“ erklärt Klaudia Zude zu Beginn des Besuches. Das neue Konzept habe viele Vorteile und die Zahl der Besucher habe vor wie nach Corona gezeigt, dass die Bibliothek ein etablierter Ort der Begegnung ist. Gemeinsam unterhielten sich die studierte Germanistikerin Jenny Groß MdL und die diplomierte Bibliothekarin Klaudia Zude über die Bedeutung des Lesens für die Kinder und Jugendlichen und darüber, dass die Schulen bereits einen guten Anreiz der Leseförderung betreiben und sie diesen als Bibliothek ergänzen mit Angeboten. „Zu uns kommen Menschen jeder Altersgruppe und finden hier zu ihren Themen Bücher oder nutzen auch rege die Onleihe, sodass sie diese bequem mit e-book Endgeräten nutzen können. Auch die Zahl der Hörbücher sei in den letzten Jahren gestiegen. 

Auch über die Onleihe im Netz, die Zukunft der Bibliotheken und deren Nutzung tauschten sich die beiden Damen aus. Als Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur war Jenny Gro es besonders wichtig vor Ort zu erfahren, wie die Förderprogramme des Landes angenommen werden und wie die Begebenheiten der Bibliothek sich geändert haben. So wurde von Dipl. Bibl. Klaudia Zude berichtet, dass sie bereits im Austausch mit der Stadt über einen neuen Standort der Bibliothek im Gespräch sind und sich darüber freuen, dass sie hier eine so gute Utnerstützung erfahren. Auch wurde der neue Lieferservice von Büchern in Zeiten der Schließung durch Corona gesprochen, dies habe sich bewährt und die Kuriere wie die Leser haben sich gefreut, dass sie auch während der Pandemie neuen Lesestoff erhalten.