Copado – Holz- und Möbelspezialist in Ötzingen

Geschäftsführer Dominic Hallier entwickelt zukunftweisendes Handwerk

Geht nicht, gibt es nicht – lautet die Devise von Dominic Hallier. Er hat das Unternehmen Copado vor vielen Jahren in Westerburg - Sainscheid gegründet. Seit 1. August ist Copado allerdings in Ötzingen ansässig: Die Schreinerei Schwickert suchte einen Nachfolger, bei gemeinsamen Gesprächen war schnell klar: Einer Übernahme steht nichts im Wege.

Am Standort Ötzingen hat Copado derzeit 25 Angestellte, davon sechs Auszubildende, Tendenz steigend. Das macht Dominic Hallier stolz, denn in vielen Bereichen geht er neue Wege, oft auch andere als branchenüblich. Bereits zum zweiten Mal traf er sich mit der CDU-Landtagsabgeordneten Jenny Groß und tauschte sich über Ideen, Ausbildungsmessen und die Zukunft des Handwerks aus. „Wir sind in der Region geprägt von starken wirtschaftlichen Unternehmen, vor allem im Bereich des Mittelstandes, das muss auch weiter so tatkräftig von allen Akteuren unterstützt werden,“ so Jenny Groß MdL.

Grundsätzlich ist der gelernte Schreiner durch und durch ein „Holzwurm“, er liebt den Rohstoff in all seinen Facetten. Was, wie er sagt, auch die Grundlage für die Gründung von Copado war. Einer seiner Ideen ist der Möbel-Konfigurator, der auf der Homepage installiert ist. Diese sei nicht neu, wie er zugibt, allerdings nicht sehr verbreitet. Hier können Kunden sich ihre Möbel selbst erstellen: Der Kunde gibt Maße ein, was das Gerüst für das spätere Möbelteil ist. Dann folgen die Detail wie Unterteilungen, Schubladen, Türen, und vieles andere. Danach braucht es einen Knopfdruck und die Produktion kann, wenn gewünscht, beginnen. Selbstverständlich für Hallier ist aber trotzdem der Kontakt zum Kunden. Wenn es Fragen gibt, steht sein Team bereit. Es ist wohl die ausgewogene Mischung zwischen Tradition und zukunftsweisenden Modellen, die Copado zum Erfolg verhelfen.

Besonders akribisch agiert Hallier mit seinen Auszubildenden, geht auf deren Bedürfnisse ein. „Das kostet Zeit“, kommentiert der Jungunternehmer. Und ergänzt: „Die jedoch gut investiert ist.“ So entstehen neue, junge frische Ideen. Ein Handlungsweise übrigens, die Hallier im gesamten Team anwendet und er hat gute Erfahrungen damit gemacht.

Gerne will Hallier auch in Zukunft ausbilden, wie Jenny Groß auf Nachfrage erfährt. Er spricht sich dabei gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten deutlich für Ausbildungsmessen in Präsenzform aus. Handwerk sei etwas, was man erleben, sehen und spüren müsse, um Interesse zu entwickeln. Corona-konform kann er sich dabei feste Zeiten für den Besuch den Standes, ausgesuchte Wege, gute Belüftung bei begrenzter Besucherzahl vorstellen. Er bittet die Politikerin, gerade in diesem Bereich weiter zu arbeiten, um die Zukunft des Handwerkes zu sichern.

Bei einem Rundgang durch die Fertigung wird schnell deutlich, dass Copado an seine Platzkapazitäten stößt. Die Erweiterung wird daher sehnsüchtig erwartet und laut Hallier hoffentlich auch schnell Reallität.
Jenny Groß bedankte sich bei Dominic Hallier mit den Worten: „Ein starkes Unternehmen mit einer zukunftsweisenden Entwicklung. Weiter so, denn Handwerk wird überall benötigt und wer wie Copado Innovation mit Tradition verbindet, hat gute Zeiten vor sich.“