Die Stärkung der politischen Bildung ist unabdingbar!

Zu einem Dialog mit den Vertreterinnen und Vertretern des Landesjugendrings habe ich mich als jugendpolitische Sprecherin jüngst in Mainz getroffen. Nach einer allgemeinen Vorstellung und der Skizzierung der jeweiligen Aufgaben stand das Gespräch im Zeichen der jüngsten Vollversammlung des Landesjugendrings und den daraus resultierenden Forderungen an die Politik. Hier war insbesondere die zentrale Bedeutung von politischer Bildung, der Stärkung der Demokratie und die bevorstehende Landtagswahl mit ihren relevanten Themen für Jugendliche im Blickfeld. Wichtig ist allen, das die Jugendarbeit weiter unterstützt wird. Hier ist insbesondere die Pandemie ein Hemmschuh für die Arbeit aller Verantwortlichen, denn es klar, dass die Jugendlichen Räume zum Treffen und für den sozialen Austausch benötigen. Dass das während des Shutdowns nicht möglich oder nur eingeschränkt, muss Ansporn sein, dass die Landesregierung zügig handelt und Vorgaben für die Offenhaltung der Jugendräume erarbeitet. Dies wurde als Wunsch von Seiten des Jugendrings an mich herangetragen, dem stehe ich offen entgegen und habe bereits im Sommer die Landesregierung aufgefordert, hier klare Regeln zu erarbeiten. Die Jugendlichen sind zwar, ebenso wie die zahlreichen online Möglichkeiten der Jugendverbände, digital sehr gut unterwegs, doch einig waren wir uns alle, dass dies eben nicht den persönlichen Austausch, auch die Präventionsgedanken und dem Miteinander auf längere Zeit dienlich ist. Auch wurde das Wahlalter in Rheinland-Pfalz und die dringend notwendige Stärkung der politischen Arbeit diskutiert. So sollte bereits ab der 5. Klasse Sozialkunde in den Schulen eingeführt werden, um den Schülerinnen und Schülern früher mit demokratischen Prozessen und gesellschaftlichen Themen, natürlich altersgerecht und pädagogisch aufbereitet,  zu vermitteln. Nach einem informativen und konstruktiven Gespräch wurde festgehalten, dass wir uns künftig regelmäßig austauschen werden, ob digital oder analog.